Am vergangenen Samstag, den 09.04.22, bestritten unsere 1. Herren ihr erstes Bundesliga Heimspiel in der frisch sanierten Halle des Sportpark Niederheid. Zu Gast war die 1. Herrenmannschaft Unitas aus der Bundeshauptstadt Berlin.
Nach den beiden Auftaktniederlagen gegen Meister und Vize-Meister, sollten nun die ersten Punkte vor heimischer Kulisse geholt werden.
Zu erwähnen sind die Heim-Premieren der Neuzugänge im Kader der RAMS Goalie Christoph Oster und Verteidiger Henk Ginsberg sowie die Rückkehr von den beiden altbekannten RAMSern Tim Schmitz und Sebastian Schmidt. Somit stand Trainer Markus Winzen für diese Aufgabe fast der gesamte Kader zur Verfügung.
Vor dem Spiel war klar, dass das Team zeigen musste, dass es in der Lage ist über 60 Minuten die offensiv Power aufs Feld zu bringen und entsprechende Tore zu schießen. Nach nur 1:04 Minute gelang den Widdern durch Christian Schmidt das erste Tor auf Vorlage von Daniel Fischer. Dem Team war klar, genau so müsse man weitermachen und einen Gang zurückschalten kommt nicht in Frage! Mit dieser Einstellung wurde das erste Drittel 7:2 gewonnen und dabei erzielte Nico Radocaj sein erstes Bundesligator für die RAMS.
Für die weiteren Drittel wurde vom Trainer das klare Ziel ausgegeben; das taktische Spielsystem mit und ohne Ball hat höchste Priorität und muss über die gesamte Spielzeit umgesetzt werden. Dieses Ziel wurde sich zu Herzen genommen, weiter mutig nach vorne gespielt und geschlossen als Team zurück gearbeitet. Auch als im zweiten Drittel die Berliner kämpferisch aus der Kabine kamen, wurde spielerisch wie körperlich die ganze Zeit dagegengehalten und es durften zwei weitere RAMSer ihr erstes Bundesligator feiern; Henk Ginsberg schoss das 10te Tor von der Mittellinie und die Nummer 13 Simon Nowak erzielte das 13te Tor in diesem Spiel. Die zahlreichen Zuschauer bekamen auch eine Seltenheit zu bestaunen, einen lupenreinen Hattrick von Christoph Clemens innerhalb von 61 Sekunden. So wurde das zweite Drittel deutlich mit 9:1 gewonnen.
Im dritten Drittel der Partie passierte nichts Ungewöhnliches mehr und der Schlusspunkt zum 22:4 wurde von Christian Schmidt gesetzt.

Trainer Markus Winzen war zufrieden und fasst das Spiel zusammen: “Wir sind in das Spiel gegangen um drei Punkte zu holen. Dies haben wir mit Bravour gemeistert indem wir Berlin weder unterschätzt noch ins Spiel kommen gelassen haben.

Ebenfalls sind wir durchgehend unserem System treu geblieben, haben über 60 Minuten unsere mentale Einstellung beibehalten und somit verdient gewonnen.

Das Berlin nicht so schlecht ist wie unser Ergebnis wieder spiegelt, haben sie direkt am Folgetag in Iserlohn bewiesen und auch vorher nicht unverdient bereits in vorherigen Spielen einen Punkt eingefahren.“

  1. Drittel 7:2
  2. Drittel 9:1
  3. Drittel 6:1

Kader:
#90 C Robin Wilmshöfer
#18 A Sebastian Schmidt (0G/4A)
#1 G Christoph Oster
#11 G Kevin Scheller
#25 F Christoph Clemens (5G/4A)
#21 F Colin Dehnke (2G/0A)
#80 F Tim Deschka (4G/1A)
#8 F Daniel Fischer (0G/2A)
#53 F Henk Ginsberg (1G/0A)
#63 F Dustin Kolodziej (0G/1A)
#12 F Jonas Matzken (2G/1A)
#13 F Simon Nowak (1G/0A)
#27 F Nico Radocaj (3G/0A)
#88 F Til Saßmannshausen
#89 F Christian Schmidt (4G/4A)
#76 F Tim Schmitz (0G/1A)
#96 F Victor Uhl >